Kategorie: Rote Haare


Henna – die Haarfarbe vom Strauch

25. August 2012 - 14:32 Uhr

Dem duftenden Strauch, der in überwiegend in Afrika und in Asien angebaut wird, verdanken wir dem roten Farbstoff, der nicht nur zum Haare färben verwendet werden kann. In der islamischen Welt wird das Hennapulver hauptsächlich zum dekorativen Färben von Händen und Füßen genutzt. Der Hennastrauch verfügt zudem über Inhaltsstoffe, die in der Naturheilkunde gegen Infektionen eingesetzt werden. Weiterlesen »

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Haare von Rot nach Blond färben?

22. Mai 2012 - 12:57 Uhr

Rote Haare sind toll, doch irgendwann möchten die meisten Frauen zu einer anderen Haarfarbe wechseln oder zurück zu ihrer Naturhaarfarbe färben. Weiterlesen »

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Rotes Haar – Das Geheimnis der Feuerlocken

6. März 2007 - 14:03 Uhr

Was haben Pumuckl, Pippi Langstrumpf und das Sams gemeinsam? Richtig: Sie sind erdachte Figuren – und sie haben rote Haare. Dabei ist naturrotes Haar selten, nur auf den Köpfen von etwa zwei Prozent der Deutschen schimmert es kupfern. In Schottland und Irland dagegen sind es bis zu zehn Prozent der Einwohner, die rotes Haar haben. Die raren „Feuerlocken“ galten im Mittelalter als Zeichen von Dummheit, Neid und Aggressivität. Nicht wenige rothaarige Frauen wanderten als Hexen an den Pranger.

Rot gehört neben blond zu den beliebtesten Tönungen und Colorationen auf dem deutschen Markt

Heute machen rote Haare interessant. Sängerin Milva oder die Schauspielerinnen Esther Schweins und Andrea Sawatzki tragen ihre „Karottenköpfe“ mit Stolz. Viele wollen so aussehen wie sie: Rot gehört neben blond zu den beliebtesten Tönungen und Colorationen auf dem deutschen Markt.

Verantwortlich für die Haarfarbe sind die so genannten Melanine, die dem wachsenden Haar gewissermaßen an der Wurzel mitgegeben werden. Die Melanin-Spender befinden sich nämlich in den Follikeln, aus denen die Haare sprießen. Dabei kommt es auf die Mischung an. So ist Eumelanin, das Schwarz-Braun-Pigment, für Farbtiefe und dunkle Farbtöne verantwortlich. Das in seiner Struktur feinere Rot-Pigment Phaeomelanin sorgt für blonde und rote Haare. Die unterschiedlichen Schattierungen von Haaren entstehen durch das jeweilige Verhältnis dieser Pigmente, die dem Haar an den Follikeln, in denen die Wurzeln ruhen, mitgegeben werden.

Amerikanische Wissenschaftler behaupten, Rothaarige seien schmerzempfindlicher als Menschen mit anderer Haarfarbe

Und nicht nur die Farbe des Haars wird durch die Melanine beeinflusst: Durch die kleineren Phaeomelanin-Teilchen ist rotes Haar meist dünner und weicher als dunkles Haar. Ob sich das auch auf die Haut auswirkt? Immerhin gelten Rothaarige als dünnhäutig und leicht reizbar. Amerikanische Wissenschaftler behaupten gar, sie seien schmerzempfindlicher als Menschen mit anderer Haarfarbe.

Die Anlage für die rote Haarpracht wird uns übrigens in die Wiege gelegt: Gene bestimmen die Farbe. Britische Molekularmediziner machten das Ginger-Gen als Ursache der Rotschöpfe aus. Die Erbanlage war schon bei den europäischen Urmenschen vorhanden. Und weil vier von zehn Schotten und Iren das Ginger-Gen in sich tragen, findet man auf den britischen Inseln besonders häufig rote Haare.

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