Kategorie: Schwarze Haare


Schwarzes Haar – Ein Sinnbild fuer Erotik

6. März 2007 - 13:57 Uhr

Sie werden von einer geheimnisvollen Aura umgeben, deshalb haben Männer großen Respekt vor ihnen: schwarzhaarige Frauen. Nicht selten sind sie melancholisch und von Selbstzweifeln geplagt, oft geht ihr südländisches Temperament mit ihnen durch. Ob nun wissenschaftlich belegt oder vom Volksmund behauptet –schwarzhaarige Frauen üben auf viele Männer eine große erotische Anziehungskraft aus. Schon in der Antike brachte die dunkelhaarige Schönheit Cleopatra römische Feldherrn um den Verstand. Heute sind es Frauen wie Iris Berben, die in jeder Umfrage unter deutschen Männern nach den Frauen mit der größten Ausstrahlung auf einem Spitzenplatz landen. Und auch nicht ganz so charakterfeste Ladies wie Denver-Biest Joan Collins schaffen es, Männer in ihren Bann zu ziehen. Doch nicht nur Männer lassen sich vom rassigen südländischen Typ betören.

Auch für viele Frauen gilt: Lieber ein Latin Lover als ein kühler Blonder.

Auch für viele Frauen gilt: Lieber ein Latin Lover als ein kühler Blonder. Denn oft sind es die italienischen, spanischen oder argentinischen Fußball- oder Showbusinessgrößen, die die Herzen junger und reiferer Mädchen höher schlagen lassen. Vater und Sohn Iglesias sind ein lebendiges Beispiel für die generationenübergreifende Faszination, die südländisches Äußeres und Temperament auf Frauen ausübt. Nach einer Umfrage des Männermagazins Playboy ist Blond sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Farbe mit dem meisten Sex-Appeal. Schon an zweiter Stelle folgt bei Männern mit 24 Prozent und bei Frauen mit 23 Prozent der „dunkle Typ“.

Dahinter stehen letztlich vergleichsweise simple biochemische Prozesse, die dafür ausschlaggebend sind, auf wen wir zumindest aufgrund unserer Haarfarbe mehr oder weniger ansprechend wirken. Schon bei unserer Geburt steht fest, ob wir später mal zu den Blonden, den Brünetten, den Rot- oder den Schwarzhaarigen gehören, die Gene geben es uns mit auf den Weg. Lediglich zwei Farbstoffe, die Pigmente, bestimmen die Haarfarbe. Diese Pigmente werden in bestimmten Zellen, den so genannten Melanozyten, aus körpereigenen Aminosäuren gebildet. Eumelanin, das Schwarz-Braun-Pigment und Phaeomelanin, das Rot-Pigment, lagern sich während der Wachstumsphase in unserem Haar ein, ihr Mischungsverhältnis bestimmt schließlich die Farbe. Das Eumelanin ist dabei für die Farbtiefe des Haars entscheidend. Unter dem Mikroskop sind diese Pigmente deutlich als Körnchen zu erkennen. Phaeomelanin ist in seiner Struktur erheblich feiner. In schwarzem Haar wird viel Eumelanin und wenig Phaeomelanin eingelagert. Bei blondem und rotem Haar ist es umgekehrt.

Die Kombination aus dunkler Haut und schwarzen Haaren hat einen praktischen Vorteil: Dunkle Haut ist im Sommer weniger empfindlich und setzt Sonneneinstrahlung schnell in einen für viele attraktiv wirkenden braunen Teint um. Dafür müssen Schwarzhaarige auch ein gravierendes Handicap gegenüber Menschen mit hellen Haaren in Kauf nehmen. Sie werden zwar nicht früher grau – bei ihnen fällt es aufgrund des Farbkontrastes aber eher auf. Dann hilft nur der Gang zum Friseur oder der Griff zur farberhaltenden Unterstützung der haarkosmetischen Industrie.

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