Kategorie: Die Kopfhaut


Pickel auf der Kopfhaut – was hilft?

22. Februar 2011 - 18:31 Uhr

So wie im Gesicht und überwiegend auf dem Rücken Pickel entstehen können, so können sich auch Pickel auf der Kopfhaut befinden. Ein Pickel entsteht meist, wenn Haare nachwachsen und die betreffende Stelle an der Oberfläche des Kopfes verstopft ist, also quasi die Haarpore verschlossen ist. Drückt das Haar durch, fließt gewöhnlich der Eiter ab und der Pickel heilt von selbst. Weiterlesen »

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Juckende und Gereizte Kopfhaut

6. März 2007 - 14:08 Uhr

Na toll, just während des Vorstellungsgesprächs im noblen Hamburger Hotel packte Arnfried A. ein schier unzähmbarer Juckreiz. Irgendwann konnte er sich nicht mehr beherrschen und begann, sich zu kratzen. Mit dem Job wurde es dann nichts …

Tatsächlich ist juckende und gereizte Kopfhaut ein verbreitetes Übel. Kein Wunder: Experten kennen zahlreiche Gründe für den fiesen Reiz.

Häufigster Anlass: Hefepilze. Was dramatisch klingt, ist halb so schlimm. Der Pilz setzt sich auf gesunder Kopfhaut fest und ernährt sich von den fetthaltigen Absonderungen der Talgdrüsen. Bei der Verdauung dieser Fette entstehen dann Substanzen, die den Juckreiz hervorrufen.

Das Problem: Intensives Kratzen verletzt die Kopfhaut, die dadurch anfällig für Entzündungen und Infektionen wird. Als Folge entstehen oft Schuppen, da die Kopfhaut rascher neue Hautzellen bildet und alte frühzeitig abstößt. Mit speziellen Shampoos, die relativ lange einwirken müssen, kann man den ungebetenen Gast recht einfach vertreiben.

Schlimmer sieht es aus, wenn Neurodermitis die Ursache für den Juckreiz ist. Eine genetische Fehlfunktion ruft dabei juckende, nässende und schuppige Entzündungen hervor. Wie es dazu kommt, ist nicht eindeutig geklärt. Fest steht aber, dass Neurodermitis oft vererbt wird. Damit wird auch deutlich, dass die Krankheit zwar in ihrer Erscheinungsform, nicht aber in ihren Ursachen bekämpft werden kann. Abhilfe schaffen meist aufwendige Kuren. Bei schwächerer Ausprägung helfen auch natürliche Mittel wie Oliven- oder Avocadoöl oder Salz aus dem Toten Meer. Sonst aber können nur Hautarzt und Apotheker mit geeigneten Präparaten helfen.

Ähnlich problematisch wie Neurodermitis ist die Schuppenflechte. Auch sie kann zwar in ihren Auswirkungen gelindert, jedoch nicht geheilt werden. Erleichterung schafft Betroffenen, dass die Abstände zwischen akuten Schüben medikamentös vergrößert werden können. Die so genannte Psoriasis tritt an verschiedenen Körperstellen auf; bei knapp 70 Prozent der Patienten ist jedoch auch die behaarte Kopfhaut befallen. Die Schuppenflechte macht sich durch geschwollene, rote und schuppende Stellen bemerkbar. Die Ursache liegt oft in einer Überreaktion des Immunsystems auf körpereigene Stoffe.

Und dann ist da noch das seborrhoische Ekzem. Dabei werden die Talgdrüsen infiziert, Schuppen und Entzündungen der Kopfhaut sind die Folge. Ausgelöst wird das Ekzem häufig durch eine Überproduktion der Talgdrüsen, die wiederum durch männliche Hormone ebenso ausgelöst werden kann, wie durch Hitze oder Stress. Was übel klingt, lässt sich in der Regel durch Fungizide und Fett regulierende Mittel leicht bekämpfen.

Haarprofis raten: Waschen Sie Ihre Haare nicht zu oft und nur mit hochwertigen Mitteln. Benutzen Sie dabei nicht zu heißes Wasser. Und gehen Sie zurückhaltend mit Bürste und Föhn um.
Außerdem hilft eine ausreichende Vitaminzufuhr – etwa durch den Genuss von Obst und frischem Gemüse. Dabei sollte man vor allem auf die ausreichende Menge an Vitamin C und E achten. Und: Entspannung tut Not. Wer sich ganz gezielt die eine oder andere kleine Auszeit zwischendurch gönnt, baut Stress ab, wird ausgeglichener und vermindert so nicht zuletzt Probleme mit der Kopfhaut.

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Kopfhaut-Informationen

5. März 2007 - 15:50 Uhr

„Eine gesunde Kopfhaut ist die Basis für schönes Haar!“ Der das sagt, muss es wissen: Franck Provost ist französischer Coiffeur der Spitzenklasse und besonders bei prominenten Kunden – Lady Di ließ sich bei ihm die Haare stylen – beliebt.

Tatsächlich ist es wie beim Rasen: Auf ausgelaugtem oder krankem Boden wächst kein guter Halm. Ist der Boden – oder in unserem Fall die Haut – gesund, hat das Haar festen Halt und wird optimal mit Fett versorgt.

Normalerweise erneuern sich die Zellen der Haut alle vier Wochen. Die alten Hornschüppchen werden abgestoßen und verschwinden beim Waschen, bei Bewegung oder Luftzug aus dem Haar. In der Kopfhaut befinden sich die Follikel, winzige Hautbeutel, in denen die Haarwurzeln sitzen. Jedes Haar wird durch eine Talgdrüse an der Wurzel „geschmiert“.

Lesen Sie mehr zu den 3 Hauptproblemen der Kopfhaut auf Seite 2.

Drei Hauptprobleme treten dann auf, wenn das Gleichgewicht dieser haarigen Evolution gestört ist.

Das kleinste Übel: Die Kopfhaut ist überstrapaziert, etwa durch Heizungsluft. Ursache können jedoch auch innere Erkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, falsche Pflegemittel oder Stress sein. In diesem Fall sind die abgestoßenen Schuppen meist trocken und werden – in Verbünden von mehr als 500 Zellen – sichtbar. Der Kopfhaut fehlt dabei meist Feuchtigkeit, der Fettstoffwechsel gerät aus dem Tritt. Meist bekommt man dieses Problem mithilfe eines speziellen Shampoos oder anderer Pflegeprodukte rasch in den Griff.

Schwieriger ist der Umgang mit fettiger Kopfhaut. Dabei sind seltener äußere Einflüsse die Ursache. Vielmehr liegt der Grund in hormonellen Störungen. Die sorgen dafür, dass die Talgdrüsen zu viel Fett produzieren. Als Folge verhornen die Hautzellen rascher, um die Haut zu schützen. Die entstehenden Zellhaufen fallen wiederum als Schuppen aus.

Eine schuppige Kopfhaut bietet nämlich optimalen Nährboden für Bakterien oder Pilze.

Besonders unangenehm: Durch das bis zu zehnfach beschleunigte Zellwachstum ist die Kopfhaut gereizt und juckt häufig. Sichtbar wird diese Störung durch fettglänzendes Haar und recht große, oft leicht gelbliche Schuppen. Zwar können auch hier Pflegeprodukte helfen; halten die Probleme jedoch an, sollte man einen Hautarzt aufsuchen. Eine schuppige Kopfhaut bietet nämlich optimalen Nährboden für Bakterien oder Pilze.

Wichtig: Wer unter öligen oder fettigen Schuppen leidet, muss sehr auf Sauberkeit bedacht sein. Die Krankheitserreger aus den Hornzellenbündeln können zu Entzündungen und Ekzemen etwa im Gesicht führen. Außerdem sollte man Kamm oder Bürste täglich heiß auswaschen und starke Sonneneinstrahlung vermeiden. Linderung verschafft auch die Aufnahme von Vitamin A, das etwa in Milch, Butter oder Seefisch vorkommt – es muss ja nicht gerade Lebertran sein.

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