Kategorie: Glatzenrechner


Der Glatzen-Rechner – So berechnen Sie Ihr Risiko

6. März 2007 - 14:34 Uhr

Meist fällt es einem am frühen Morgen auf: Das Kopfkissen ist mit auffällig vielen Haaren übersät. Ein intensiver Blick in den Spiegel bringt dann meist schnell Gewissheit. Die Zeichen der Zeit gehen auch am eigenen Äußeren nicht vorbei: Die Stirn breitet sich nach oben aus, am Hinterkopf wird das Haupthaar dünner. Bei einigen Männern setzt der Prozess schon mit 20 Jahren ein, bei vielen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr – nur wenige bleiben ganz vom Haarausfall verschont.

Ist diese Entwicklung erst einmal im Gang, interessiert es fast jeden, wie sich der Haarverlust in den kommenden Jahren entwickelt. Habe ich Glück, und mein Haar wird insgesamt nur etwas dünner? Wachsen die Geheimratsecken weiter in Richtung Kopfmitte? Oder muss ich mir – um es positiv auszudrücken – um das Thema Haarpflege schon in wenigen Jahren keine Gedanken mehr machen. Zur Beantwortung dieser Frage gibt es im Internet ein Programm, das Gewissheit über den Fortgang dieses Prozesses verspricht. Der Glatzenrechner (www.glatzenrechner.de) sagt einem schon heute, wie es in einigen Jahren um die Dichte unseres Haupthaares bestellt ist.

Das Ganze dauert nur wenige Minuten. Man beantwortet zunächst die Frage nach dem Alter. Als Nächstes wird eingegeben, wie viele Haare man täglich verliert. Dazu zählt man die nach dem Aufstehen auf dem Kopfkissen liegenden Haare und addiert die, die nach dem morgendlichen und abendlichen Kämmen im Waschbecken liegen. Als Nächstes fließen Informationen über den Zustand der Kopfhaut – von schuppend bis trocken oder fettend – sowie die Frage nach Stress als beeinflussendem Faktor in die Berechnungen ein. Es folgt anhand vorgegebener Grafiken eine Beschreibung des aktuellen Haarzustandes, bevor die letzte Frage die Entwicklung des Haupthaares bei Vater und Großvater in die Analyse einbezieht. Sind alle sechs Fragen beantwortet, dauert es nur noch Sekunden, bis der Glatzen-Rechner Auskunft darüber gibt, in welchem Alter man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Glatze bekommen oder Teile seiner Haarpracht verlieren wird. Das Ergebnis ist nach Aussage der Betreiber wissenschaftlich fundiert, soll eine ärztliche Diagnose aber nicht ersetzen. Auch wenn erblicher Haarausfall nicht zu verhindern ist, können nach Aussage der Betreiber der Internetseite doch bestimmte Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

Wer dem Glatzenrechner vertraut, kann sich dann entweder darüber freuen, bis ins hohe Alter über üppig wachsendes Kopfhaar zu verfügen, oder sich schon heute Gedanken über den Umgang mit dem möglicherweise in einigen Jahren kahlen Haupt machen. Wer darauf vertraut, dass die Glatze dann noch mega-in ist und man mit der „Frisur“ voll im Trend liegt, kann der Entwicklung gelassen entgegensehen. Manchem hilft vielleicht der Verweis auf den eigenen Charakterkopf, der ohne Haare erst voll zur Geltung kommt. Andere werden zum künstlichen Haupthaar greifen. Nicht zuletzt bleibt die Möglichkeit, die Umstände einfach zu akzeptieren und sich damit zu trösten, dass persönliche Ausstrahlung nicht nur von der Anzahl der Haare abhängig ist.

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