Kategorie: Juckende Kopfhaut


Wenn die Kopfhaut juckt

11. Februar 2011 - 12:59 Uhr

Juckende Kopfhaut ist unangenehm. Oft ist dieses Symptom mit einer Schuppenbildung verbunden. Dermatologen sagen dazu, dass juckende Kopfhaut und Schuppen schon dadurch entstehen können, wenn man mehrere Male seine Haare mit stark entfettendem Shampoo gewaschen hat. Diese entfernen ja nicht nur das Fett aus den Haaren, sondern auch von der Kopfhaut und trocknen diese aus. Dadurch wiederum werden Schuppen begünstigt.

Hinter einer juckenden Kopfhaut kann sich aber auch eine Hauterkrankung verbergen, wie beispielsweise ein seborrhoisches Ekzem. Daneben können Hautpilze und Hautbakterien ebenso dafür verantwortlich sein wie Flechten oder gar Parasiten wie Läuse und Flöhe. Weiterlesen »

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Juckende und Gereizte Kopfhaut

6. März 2007 - 14:08 Uhr

Na toll, just während des Vorstellungsgesprächs im noblen Hamburger Hotel packte Arnfried A. ein schier unzähmbarer Juckreiz. Irgendwann konnte er sich nicht mehr beherrschen und begann, sich zu kratzen. Mit dem Job wurde es dann nichts …

Tatsächlich ist juckende und gereizte Kopfhaut ein verbreitetes Übel. Kein Wunder: Experten kennen zahlreiche Gründe für den fiesen Reiz.

Häufigster Anlass: Hefepilze. Was dramatisch klingt, ist halb so schlimm. Der Pilz setzt sich auf gesunder Kopfhaut fest und ernährt sich von den fetthaltigen Absonderungen der Talgdrüsen. Bei der Verdauung dieser Fette entstehen dann Substanzen, die den Juckreiz hervorrufen.

Das Problem: Intensives Kratzen verletzt die Kopfhaut, die dadurch anfällig für Entzündungen und Infektionen wird. Als Folge entstehen oft Schuppen, da die Kopfhaut rascher neue Hautzellen bildet und alte frühzeitig abstößt. Mit speziellen Shampoos, die relativ lange einwirken müssen, kann man den ungebetenen Gast recht einfach vertreiben.

Schlimmer sieht es aus, wenn Neurodermitis die Ursache für den Juckreiz ist. Eine genetische Fehlfunktion ruft dabei juckende, nässende und schuppige Entzündungen hervor. Wie es dazu kommt, ist nicht eindeutig geklärt. Fest steht aber, dass Neurodermitis oft vererbt wird. Damit wird auch deutlich, dass die Krankheit zwar in ihrer Erscheinungsform, nicht aber in ihren Ursachen bekämpft werden kann. Abhilfe schaffen meist aufwendige Kuren. Bei schwächerer Ausprägung helfen auch natürliche Mittel wie Oliven- oder Avocadoöl oder Salz aus dem Toten Meer. Sonst aber können nur Hautarzt und Apotheker mit geeigneten Präparaten helfen.

Ähnlich problematisch wie Neurodermitis ist die Schuppenflechte. Auch sie kann zwar in ihren Auswirkungen gelindert, jedoch nicht geheilt werden. Erleichterung schafft Betroffenen, dass die Abstände zwischen akuten Schüben medikamentös vergrößert werden können. Die so genannte Psoriasis tritt an verschiedenen Körperstellen auf; bei knapp 70 Prozent der Patienten ist jedoch auch die behaarte Kopfhaut befallen. Die Schuppenflechte macht sich durch geschwollene, rote und schuppende Stellen bemerkbar. Die Ursache liegt oft in einer Überreaktion des Immunsystems auf körpereigene Stoffe.

Und dann ist da noch das seborrhoische Ekzem. Dabei werden die Talgdrüsen infiziert, Schuppen und Entzündungen der Kopfhaut sind die Folge. Ausgelöst wird das Ekzem häufig durch eine Überproduktion der Talgdrüsen, die wiederum durch männliche Hormone ebenso ausgelöst werden kann, wie durch Hitze oder Stress. Was übel klingt, lässt sich in der Regel durch Fungizide und Fett regulierende Mittel leicht bekämpfen.

Haarprofis raten: Waschen Sie Ihre Haare nicht zu oft und nur mit hochwertigen Mitteln. Benutzen Sie dabei nicht zu heißes Wasser. Und gehen Sie zurückhaltend mit Bürste und Föhn um.
Außerdem hilft eine ausreichende Vitaminzufuhr – etwa durch den Genuss von Obst und frischem Gemüse. Dabei sollte man vor allem auf die ausreichende Menge an Vitamin C und E achten. Und: Entspannung tut Not. Wer sich ganz gezielt die eine oder andere kleine Auszeit zwischendurch gönnt, baut Stress ab, wird ausgeglichener und vermindert so nicht zuletzt Probleme mit der Kopfhaut.

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