Kategorie: Krisenzustaende der Haare


Fettiges Haar – was tun?

6. März 2007 - 14:21 Uhr

Viele kennen das leidige Problem: Schon wenige Stunden nach der morgendlichen Dusche ist das Haar wieder fettig und sieht strähnig und ungepflegt aus. Dabei ist Fett für die Gesundheit unseres Haares zwingend erforderlich. Doch wie fast immer gilt auch hier: Auf die richtige Menge kommt es an.

Die Versorgung der Haare mit Fett erfolgt über die an den Follikeln anhängenden Talgdrüsen, aus denen jedes einzelne Haar den notwendigen „Schmierstoff“ mit auf den Weg bekommt. Die zwischen dem Haar und dem Haarbalgmuskel sitzenden Talgdrüsen bestehen aus mehreren kleinen Drüsenläppchen, die diese Funktion übernehmen. Der Talg, auch als Sebum bezeichnet, hält das Haar und die obere Schicht der Haut geschmeidig und verhindert, dass Haare austrocknen, struppig werden oder gar abbrechen.

Alles kein Problem, solange zu viel Fett unser Haar nicht unansehnlich werden lässt. Kommt es aber doch vor, gibt es hierfür verschiedene Ursachen. Meist sind es genetisch bedingte hormonelle Störungen, gelegentlich aber auch vegetative Probleme, falsche Pflege oder mechanische Belastungen wie häufig getragene Kopfbedeckungen, die unser Haupthaar schnell ungepflegt aussehen lassen und negativ auf unser Äußeres wirken.

Wissenschaftler sprechen bei einer gesteigerten Funktion der Talgdrüsen von Seborrhoe. Unterschieden werden dabei drei Entwicklungsstufen:

  • die einfache Seborrhoe, bei der das Haar nach etwa acht Tagen fettig ist
  • die ölige Seborrhoe, hier ist nach etwa drei Tagen das Haar mit unansehnlich viel Fett überzogen
  • die irreversible Form, bei der meist schon nach einem Tag die nächste Haarwäsche fällig ist
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    Häufig ist eine gesteigerte Produktion von Hauttalg in der Pubertät zu beobachten, da die männlichen Hormone, die in kleinen Mengen auch jede Frau in sich trägt, in dieser Zeit besonders aktiv sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wirkung der Hormone ab, die Talgdrüsen produzieren weniger Fett. Auch jahreszeitliche Schwankungen oder länger anhaltende Stressphasen können sich auf die Fettproduktion auswirken. Wer täglich sein Baseball-Mütze auf den Kopf setzt, trägt ebenfalls zu einem schnelleren Einfetten der Haare bei.

    Um die Folgen der übermäßigen Talgproduktion in den Griff zu bekommen, hilft nur das regelmäßige Entfernen des überschüssigen Fettes. Dabei kommt es vor allem auf die richtigen Pflegeprodukte an. Die tägliche Haarwäsche ist nicht schädlich, wenn besonders mildes und leicht entfettendes Shampoo eingesetzt wird. Fehlt die Zeit zum Haarewaschen, kann auch Trockenshampoo, das auf das Haar aufgesprüht und nach kurzer Einwirkzeit wieder ausgebürstet wird, nützlich sein. Leichter zu pflegen sind in jedem Fall Kurzhaarfrisuren, Haarewaschen und Föhnen gehen viel schneller als bei langem Haar.

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    Der Krisenzustand – Trockenes Haar

    6. März 2007 - 14:19 Uhr

    Wenn das Haar zu trocken wird … Geht das überhaupt? Klar – immerhin können die dünnen Hornfäden bis zu 30 Prozent Feuchtigkeit aufnehmen. Bis zu einem Fünftel seines Umfangs legt feuchtes Haar zu. Normal ist ein Flüssigkeitsanteil von etwa 15 Prozent. Was darunter liegt, ist zu dürr.

    Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden.

    Zu trockenes Haar ist nicht nur schwer frisierbar und stumpf, sondern ist auch strapaziert und leidet. Die Ursache für zu trockenes Haar liegt meist in einer unzureichenden Versorgung mit Talg. In diesem Fall sollten Betroffene zu speziellen Shampoos greifen, die einen Schutzfilm um das angegriffene Haar legen. Dabei raten Fachleute vor allem zu Produkten, die Grünen Tee, Jojoba, Lecithin, das Provitamin B5 oder Weizenkeimöl enthalten. Der Bestandteil Fettalkohol sorgt für anhaltenden Glanz. Auch Intensivkuren, die einige Zeit einwirken müssen, helfen bei der Reparatur. Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden. Damit bringt man die Talgdrüsen in Schwung, das Haar normalisiert seine Struktur.

    Doch auch Umwelteinflüsse können das Haar austrocknen. So sind trockene Haare oft eine unbeliebte Nebenfolge eines herrlichen Sommerurlaubs. Denn auch eigentlich gesundes Haar wird von Salz- oder Chlorwasser geschädigt; Sonne und Wind tun ihr Übriges dazu. Schädlich wirken auch zu häufiges Waschen mit aggressiven Shampoos oder intensives Föhnen. Profis raten dazu, die Haare nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen und beim Föhnen von warm auf kalt zurückzuschalten sowie den Luftstrom von oben nach unten entlang der einzelnen Haare zu lenken. Übrigens: Selbst die Umweltverschmutzung – also Abgase, Tabakrauch oder sonstige Dämpfe und Luftverunreinigungen – kann zur Belastung für unser Haar werden.

    Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung.

    Auch wenn chemische Mittel zur Frisurverschönerung in den vergangenen Jahren immer schonender und milder geworden sind – vor allem Blondierungen oder Dauerwellen sind fürs Haar purer Stress. Vor allem, wenn es um gleichzeitiges Wellen und Färben geht, sollte unbedingt ein Experte zurate gezogen werden.

    Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung. So kann ein Mangel an Zink zu Haarausfall führen, Vitamin B ist unerlässlich für den Schutz des Haares und nicht zuletzt sollte man viel Wasser trinken. Denn neben dem reinigenden Effekt sorgt das belebende Nass für die Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes im Haar.

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    Parasiten – Was tun?

    6. März 2007 - 14:16 Uhr

    Es passiert immer wieder: Die Sommerferien sind gerade vorüber, die Kinder gehen zum ersten Mal wieder in den Kindergarten oder in die Schule – und klagen über Juckreiz. Der Grund: Kopfläuse. Im August und September haben die kleinen Blutsauger Hochsaison und verbreiten sich beim Spielen unter Kindern rasend schnell.

    Wer in den eigenen oder den Haaren seiner Kinder kleine weiße Kügelchen entdeckt, muss handeln. Denn wahrscheinlich handelt es sich um Läuseeier. Rund 280 Stück legt jedes Weibchen innerhalb ihres wenige Wochen währenden Lebens, innerhalb von sieben Tagen schlüpft eine neue Generation. Die Parasiten sind dabei nicht nur unangenehm, sie können auch die von Zecken bekannte Borreliose übertragen, die gerade für Kinder sehr gefährlich ist.

    Erster Schritt: Nehmen Sie eine Lupe und einen Läusekamm (gibt es im Fachhandel und Apotheken) und kämmen Sie das Haar in dünnen Strähnen durch. Achten Sie dabei auf die perlenschnurartig an den Haaren aufgereihten Läuseeier, die so genannten Nissen. Am liebsten legen die Minivampire diese hautnah an die Schläfen, hinter die Ohren oder in den Nacken.

    Zweiter Schritt: Waschen Sie das Haar mit einem Spezialshampoo, das Sie ebenfalls in Apotheken oder dem spezialisierten Handel erhalten. Experten raten, diesen Vorgang innerhalb von zehn Tagen noch zweimal zu wiederholen. Zur Auswahl stehen chemische Mittel und seit einiger Zeit auch Produkte auf pflanzlicher Basis.

    Dritter Schritt: Klären Sie, woher der Läusebefall stammen kann. Die beste Behandlung nützt nichts, wenn das Kind sich bei Spielkameraden immer wieder aufs Neue „infiziert“.

    Vierter Schritt: Waschen Sie Bekleidung, Bettwäsche und Handtücher und reinigen Sie Kamm oder Bürste. Zwar sind Kopfläuse abseits ihres Wirtes kaum lebensfähig. Mit gründlicher Hygiene gehen Sie jedoch auf Nummer sicher.

    Dass übrigens der Befall mit Kopfläusen sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt hat, liegt nicht an mangelnder Sauberkeit. Vielmehr werden die kleinen Insekten zunehmend resistent gegen die bekannten Mittel.

    Aus dem Fell ins Haar – das geht bei Flöhen ganz schnell. Wenn Kinder mit Hund oder Katze kuscheln, hüpfen die sprunggewaltigen Biester rasch über. Hier hilft am ehesten Vorbeugung. So empfiehlt sich für die vierbeinigen Hausfreunde ein spezielles Ungezieferhalsband oder ein Mittel, dass sich über die Haut verteilt. Zudem sollten Korb und Decke von Bello und Mieze täglich gründlich gesaugt und regelmäßig heiß gewaschen werden.

    Flöhe können bis zu 50 cm weit springen

    Wenn nämlich Flöhe sich erst einmal auf dem Menschen niedergelassen haben, wird es aufwändig. Die Insekten, die bis zu 50 Zentimeter weit springen können, bleiben nämlich nicht im Haar, sondern suchen auch andere Körperteile heim. Typisch für Flöhe sind die Stiche, die oft zu dritt oder viert in einer Reihe sitzen. Nun müssen die komplette Kleidung und die Bettwäsche heiß gewaschen werden. Sind die Flöhe schon bis ins Bett vorgedrungen, hilft nur noch der Einsatz eines Insektizids, um den Schädlingen in der Matraze den Garaus zu machen. Im schlimmsten Fall sollten Sie ein Raumspray einsetzen, dass sowohl die Flöhe als auch ihre Larven tötet. Danach müssen Sie gründlich saugen und lüften.

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