Kategorie: Krisenzustaende der Haare


Erblich oder hormonbedingter Haarausfall?

25. November 2010 - 14:52 Uhr

Wenn Hormone den Haarausfall bedingen, kann man dies entweder hinnehmen oder etwas dagegen tun. Bei Männern helfen koffeinhaltige Haarpräparate, um das Haar vor dem Hormon Testosteron zu schützen. Bei Frauen in den Wechseljahren können Hormongaben durch einen Arzt den Haarausfall eindämmen. Weiterlesen »

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Koffein für die Haare

25. November 2010 - 14:25 Uhr

Mit Koffein bringen wir Kaffee in Verbindung - ein anregendes Getränk. Doch was bewirkt Koffein bei Haarausfall?

Mediziner der Universität Jena haben es nachgewiesen. Koffein stoppt Haarausfall bei Männern. Jedoch nur bei einer lokalen Anwendung auf der Kopfhaut. Das tägliche Kaffeetrinken hilft da nicht. Weiterlesen »

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Fettiges Haar – was tun?

6. März 2007 - 14:21 Uhr

Viele kennen das leidige Problem: Schon wenige Stunden nach der morgendlichen Dusche ist das Haar wieder fettig und sieht strähnig und ungepflegt aus. Dabei ist Fett für die Gesundheit unseres Haares zwingend erforderlich. Doch wie fast immer gilt auch hier: Auf die richtige Menge kommt es an.

Die Versorgung der Haare mit Fett erfolgt über die an den Follikeln anhängenden Talgdrüsen, aus denen jedes einzelne Haar den notwendigen „Schmierstoff“ mit auf den Weg bekommt. Die zwischen dem Haar und dem Haarbalgmuskel sitzenden Talgdrüsen bestehen aus mehreren kleinen Drüsenläppchen, die diese Funktion übernehmen. Der Talg, auch als Sebum bezeichnet, hält das Haar und die obere Schicht der Haut geschmeidig und verhindert, dass Haare austrocknen, struppig werden oder gar abbrechen.

Alles kein Problem, solange zu viel Fett unser Haar nicht unansehnlich werden lässt. Kommt es aber doch vor, gibt es hierfür verschiedene Ursachen. Meist sind es genetisch bedingte hormonelle Störungen, gelegentlich aber auch vegetative Probleme, falsche Pflege oder mechanische Belastungen wie häufig getragene Kopfbedeckungen, die unser Haupthaar schnell ungepflegt aussehen lassen und negativ auf unser Äußeres wirken.

Wissenschaftler sprechen bei einer gesteigerten Funktion der Talgdrüsen von Seborrhoe. Unterschieden werden dabei drei Entwicklungsstufen:

  • die einfache Seborrhoe, bei der das Haar nach etwa acht Tagen fettig ist
  • die ölige Seborrhoe, hier ist nach etwa drei Tagen das Haar mit unansehnlich viel Fett überzogen
  • die irreversible Form, bei der meist schon nach einem Tag die nächste Haarwäsche fällig ist
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    Häufig ist eine gesteigerte Produktion von Hauttalg in der Pubertät zu beobachten, da die männlichen Hormone, die in kleinen Mengen auch jede Frau in sich trägt, in dieser Zeit besonders aktiv sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wirkung der Hormone ab, die Talgdrüsen produzieren weniger Fett. Auch jahreszeitliche Schwankungen oder länger anhaltende Stressphasen können sich auf die Fettproduktion auswirken. Wer täglich sein Baseball-Mütze auf den Kopf setzt, trägt ebenfalls zu einem schnelleren Einfetten der Haare bei.

    Um die Folgen der übermäßigen Talgproduktion in den Griff zu bekommen, hilft nur das regelmäßige Entfernen des überschüssigen Fettes. Dabei kommt es vor allem auf die richtigen Pflegeprodukte an. Die tägliche Haarwäsche ist nicht schädlich, wenn besonders mildes und leicht entfettendes Shampoo eingesetzt wird. Fehlt die Zeit zum Haarewaschen, kann auch Trockenshampoo, das auf das Haar aufgesprüht und nach kurzer Einwirkzeit wieder ausgebürstet wird, nützlich sein. Leichter zu pflegen sind in jedem Fall Kurzhaarfrisuren, Haarewaschen und Föhnen gehen viel schneller als bei langem Haar.

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