Kategorie: Kurioses


7 haarige Redensarten

23. Februar 2013 - 12:37 Uhr

Redensarten umschreiben bildlich bestimmte Situationen oder Empfindungen. Wir waren auf der Suche nach Redensarten über Haare.

1.       Da stehen einem die Haare zu Berge - Diese Redensart steht für „sich erschrecken”, „Angst haben” oder „entsetzt sein”. Verspürt ein Mensch oder Tier Gefahr, zieht sich die Haut am Körper zusammen. Dadurch richten sich die Haare auf. Bei Hunden und Katzen sieht man das gesträubte Fell am deutlichsten. Weiterlesen »

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Das Dorf der langen Haare

28. Januar 2013 - 12:59 Uhr

In vielen Kulturen tragen Frauen und Männer lange Haare. Lange Haare stehen für Kraft, Freiheit und natürlich Schönheit. In China gibt es gleich ein ganzes Dorf, das sich einen Eintrag ins Guinessbuch ergattert hat, weil es das „Dorf der längsten Haare” ist. Im Dorf Huangluo tragen alle Yao-Frauen langes Haar. Im Durchschnitt beträgt die Haarpracht der Frauen 170 cm. Weiterlesen »

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Kurioses rund ums Haar

6. März 2007 - 14:40 Uhr

Nach sechs, spätestens sieben Jahren ist normalerweise Schluss mit dem Haarwachstum. Normalerweise, denn: Immer wieder überbieten sich Menschen damit, den längsten Schopf der Welt vorzuweisen.

So kam Skuldfried Sjorgien in den 20er Jahren auf eine Länge von über drei Metern. Die Gütersloherin Irmgard Symanzik besuchte 27 Jahre lang keinen Friseur – und gab dann ihren Zweimeterschopf aus Zeitgründen auf – allein das Kämmen dauerte mehr als eine Stunde.

Auf einen Schopf von über drei Metern brachte es auch Georgia Sebrantke. Die gebürtige Griechin war nur halb so groß, wie ihre Haare lang waren. Sieben Jahre lang war Diane Witt aus Massachusetts das „moderne Rapunzel“. Ihre drei Meter lange, rotblonde Mähne verhalf ihr zum Spitzenplatz im Guinness-Buch der Superlative. Das Waschen dauert bei ihr einen ganzen Tag.

Bei den Männern war lange der in Thailand lebende Vietnamese Hoo Sateow, der 1997 üppige 5,15 Meter vorweisen konnte. Ihn löste der ebenfalls in Thailand beheimatete vietnamesische Wunderheiler Tran Van Hay ab, der es auf stolze 6,20 Meter bringt, nachdem er seit über 30 Jahren nicht mehr zum Schneiden war.

Da können wir froh sein, dass wir „nur“ etwa 90.000 bis 150.000 Haare auf dem Kopf haben. Möglich wären viel mehr: Mit rund fünf Millionen Haarfollikeln auf dem ganzen Körper könnten wir Schimpansen Konkurrenz machen.

Dass uns unsere Haare lieb und teuer sind, sieht man schon bei einem Gang durch diverse Innenstädte – immerhin finden sich dort in aller Regel zahlreiche Friseursalons. Nicht alle aber sind so teuer, wie der Anbieter des weltweit wohl kostspieligsten Haarschnitts überhaupt. Orlando Pita, der schon Hand an die Köpfe von Supermodel Naomi Campell, Julia Roberts oder Madonna gelegt hat, kassiert für eine 80minütige Behandlung 800 Dollar (rund 615 Euro). Da wundert es nicht, dass Fans sich die Haare ihrer Idole etwas kosten lassen. So ersteigerte ein Geschäftsmann aus Hongkong ein einzelnes Haar seines Idols John Lennon für 3460 Euro. Sein Limit hatte sogar bei 10.000 Euro gelegen.

Auf ganz andere Weise verdienen die Brüder Horst und Walter Gföllner ihr Geld: Sie schneiden Haare. Und das mit Leidenschaft – so bearbeiteten sie innerhalb von gut 81 Stunden 136 Köpfe und holten sich so den Weltrekord im Dauerschnitt. Gleich 342 Stunden war der Brite Gerry Strupple im Einsatz, der ohne Unterbrechung schnitt, legte und frisierte.

Noch kurioser ist ein – zugegeben antiquiertes Gesetz – aus Michigan, USA. In dem Bundesstaat ist das Haar einer Ehefrau rechtmäßiges Eigentum ihres Mannes.

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