Im Durchschnitt verbringen die Menschen rund 120 Tage ihres Lebens mit der Pflege von Haaren und Kopfhaut. Der Standard sind Waschen, Kämmen und Schneiden. Tönen, Färben, Wellen und Stylen - das ist die Kür. Dabei wissen viele nicht, dass sie ein wahres Meisterwerk der Natur auf dem Kopf haben. Bei Haarpflegetipps erhalten Sie Informationen Rund um das Thema Haare und Kopfhaut, sowie Tipps für Ihre Haarpflege und Haarkosmetik.
Der Krisenzustand – Trockenes Haar
Wenn das Haar zu trocken wird … Geht das überhaupt? Klar – immerhin können die dünnen Hornfäden bis zu 30 Prozent Feuchtigkeit aufnehmen. Bis zu einem Fünftel seines Umfangs legt feuchtes Haar zu. Normal ist ein Flüssigkeitsanteil von etwa 15 Prozent. Was darunter liegt, ist zu dürr.
Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden.
Zu trockenes Haar ist nicht nur schwer frisierbar und stumpf, sondern ist auch strapaziert und leidet. Die Ursache für zu trockenes Haar liegt meist in einer unzureichenden Versorgung mit Talg. In diesem Fall sollten Betroffene zu speziellen Shampoos greifen, die einen Schutzfilm um das angegriffene Haar legen. Dabei raten Fachleute vor allem zu Produkten, die Grünen Tee, Jojoba, Lecithin, das Provitamin B5 oder Weizenkeimöl enthalten. Der Bestandteil Fettalkohol sorgt für anhaltenden Glanz. Auch Intensivkuren, die einige Zeit einwirken müssen, helfen bei der Reparatur. Oft reicht es sogar, die sagenhaften „100 Bürstenstriche“ täglich anzuwenden. Damit bringt man die Talgdrüsen in Schwung, das Haar normalisiert seine Struktur.
Doch auch Umwelteinflüsse können das Haar austrocknen. So sind trockene Haare oft eine unbeliebte Nebenfolge eines herrlichen Sommerurlaubs. Denn auch eigentlich gesundes Haar wird von Salz- oder Chlorwasser geschädigt; Sonne und Wind tun ihr Übriges dazu. Schädlich wirken auch zu häufiges Waschen mit aggressiven Shampoos oder intensives Föhnen. Profis raten dazu, die Haare nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen und beim Föhnen von warm auf kalt zurückzuschalten sowie den Luftstrom von oben nach unten entlang der einzelnen Haare zu lenken. Übrigens: Selbst die Umweltverschmutzung – also Abgase, Tabakrauch oder sonstige Dämpfe und Luftverunreinigungen – kann zur Belastung für unser Haar werden.
Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung.
Auch wenn chemische Mittel zur Frisurverschönerung in den vergangenen Jahren immer schonender und milder geworden sind – vor allem Blondierungen oder Dauerwellen sind fürs Haar purer Stress. Vor allem, wenn es um gleichzeitiges Wellen und Färben geht, sollte unbedingt ein Experte zurate gezogen werden.
Und noch ein Aspekt ist für gesundes Haar ganz wichtig: die richtige Ernährung. So kann ein Mangel an Zink zu Haarausfall führen, Vitamin B ist unerlässlich für den Schutz des Haares und nicht zuletzt sollte man viel Wasser trinken. Denn neben dem reinigenden Effekt sorgt das belebende Nass für die Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes im Haar.
Kategorie: Krisenzustaende der Haare, Trockene Haare