Hauterkrankungen: Schuppen oder Schuppenflechte?

Viele Menschen leiden unter Schuppen, die durch spezielle Anti-Schuppen-Shampoos in den Griff zu bekommen sind. Doch es gibt auch Schuppen, die sich nicht durch herkömmliche Shampoos beseitigen lässt - nämlich dann, wenn es sich um eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut handelt.

Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist eine Hauterkrankung, die sich durch übermäßige Schuppenbildung und Hautrötungen zeigt. In wenigen Fällen befällt sie nur die Kopfhaut (Psoriasis capitis), so dass es zunächst schwer ist, die Schuppen einer Krankheit zuzuordnen. In der Regel ist eine Schuppenflechte mit Juckreiz verbunden. Allerdings kann bei einer herkömmlichen Schuppenbildung ebenfalls ein Juckreiz auftreten. Daher ist es empfehlenswert, einen Hautarzt zu Rate zu ziehen.

Etwa 1-2% der Bevölkerung leiden mehr oder weniger unter einer Schuppenflechte. Bei den meisten tritt sie zwischen den 20. Bis 40. Lebensjahr zum ersten Mal auf. Mediziner gehen davon aus, dass eine erbliche Veranlagung sowie ein bestimmter Auslöser nötig sind, um daran zu erkranken. Der Leidensdruck der Betroffenen ist groß - so haben sie nicht nur mit der Schuppenbildung zu kämpfen, sondern auch noch mit Juckreiz und einer aufwendigen Behandlung.

Therapie bei Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Eine Therapie erfolgt durch den behandelnden Arzt, der in den meisten Fällen spezielle Cremes mit Kortison oder anderen Wirkstoffen verschreibt. Bei Kurzhaarfrisuren ist es einfacher die Creme auf der Kopfhaut aufzubringen. Von einer Eigentherapie wird abgeraten, weswegen wir hier nur auf den Umstand hinweisen wollen, dass hartnäckige Schuppen verbunden mit Juckreiz eventuell auch eine Schuppenflechte sein könnte.

Kategorie: Juckende Kopfhaut


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