Haarglätter

6. März 2014 - 11:54 Uhr

Widerspenstige Naturlocken, zu glattes Haar oder krisselige Haarlängen? – Ein Glätteisen ist für alle drei Haarprobleme geeignet. Einerseits können Haare relativ schnell für den Sleek Look geglättet werden, aber auch genauso schnell lassen sich tolle Locken zaubern.

An seine Haarpracht sollte man aber nicht jedes Glätteisen anwenden. Haare sind empfindlich gegen große Hitze, trocknen dann schnell aus und brechen. Deswegen ist die Qualität eines Glätteisens von großer Wichtigkeit. Im besten Fall verfügt das Glätteisen über hochwertige Keramikplatten, mehrere Hitzestufen und für die Sicherheit über eine automatische Abschaltung und ein drehbares Kabelgelenk. Vor dem Kauf ist es daher sinnvoll, sich Erfahrungsberichte und Glätteisen-Tests anzuschauen, um für sich das beste Glätteisen zu finden. Das Gleiche gilt übrigens für Lockenstäbe und Haarföne, die ebenfalls große Qualitätsunterschiede aufweisen können.

Nie ohne Hitzeschutz

Ganz gleich, ob eine aufwendige Fönfrisur gestylt wird, der Lockenstab zum Einsatz kommt oder ein modernes Glätteisen – immer sollte man an den wichtigen Hitzeschutz denken. Hitzeschutz gibt es in Form von Sprays, die vor dem Styling gleichmäßig auf das Haar verteilt werden. Hitzeschutzsprays schützen nicht nur das Haar vor Hitze, sondern je nach Produkt auch vor den schädlichen UV-Strahlen, die das Haar schädigen aber auch beispielsweise rot gefärbtes Haar ausbleichen lassen. In vielen Sprays ist zusätzlich Vitamin B5 enthalten. Das Vitamin B5 stärkt das Haar und verleiht ihm Glanz und Spannkraft.

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Hauterkrankungen: Schuppen oder Schuppenflechte?

1. Februar 2014 - 19:00 Uhr

Viele Menschen leiden unter Schuppen, die durch spezielle Anti-Schuppen-Shampoos in den Griff zu bekommen sind. Doch es gibt auch Schuppen, die sich nicht durch herkömmliche Shampoos beseitigen lässt - nämlich dann, wenn es sich um eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut handelt.

Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist eine Hauterkrankung, die sich durch übermäßige Schuppenbildung und Hautrötungen zeigt. In wenigen Fällen befällt sie nur die Kopfhaut (Psoriasis capitis), so dass es zunächst schwer ist, die Schuppen einer Krankheit zuzuordnen. In der Regel ist eine Schuppenflechte mit Juckreiz verbunden. Allerdings kann bei einer herkömmlichen Schuppenbildung ebenfalls ein Juckreiz auftreten. Daher ist es empfehlenswert, einen Hautarzt zu Rate zu ziehen.

Etwa 1-2% der Bevölkerung leiden mehr oder weniger unter einer Schuppenflechte. Bei den meisten tritt sie zwischen den 20. Bis 40. Lebensjahr zum ersten Mal auf. Mediziner gehen davon aus, dass eine erbliche Veranlagung sowie ein bestimmter Auslöser nötig sind, um daran zu erkranken. Der Leidensdruck der Betroffenen ist groß - so haben sie nicht nur mit der Schuppenbildung zu kämpfen, sondern auch noch mit Juckreiz und einer aufwendigen Behandlung.

Therapie bei Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Eine Therapie erfolgt durch den behandelnden Arzt, der in den meisten Fällen spezielle Cremes mit Kortison oder anderen Wirkstoffen verschreibt. Bei Kurzhaarfrisuren ist es einfacher die Creme auf der Kopfhaut aufzubringen. Von einer Eigentherapie wird abgeraten, weswegen wir hier nur auf den Umstand hinweisen wollen, dass hartnäckige Schuppen verbunden mit Juckreiz eventuell auch eine Schuppenflechte sein könnte.

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Haarbruch: Ursachen und Pflegetipps

28. Januar 2014 - 18:59 Uhr

Für Haarbruch gibt es einen medizinischen Ausdruck - Trichorrhexis nodosa. Er ist nicht zu verwechseln mit Spliss, denn bei Spliss spalten sich die Haarspitzen, die dann im weiteren Verlauf auch brechen können. Bei Haarbruch bricht das Haar mitten in der Länge ab. Sichtbar wird er durch weiße Punkte an den Bruchstellen.

Ursachen von Haarbruch

Haarbruch geht in den allermeisten Fällen auf Haarbehandlungen und Stylings zurück. Das Färben der Haare, ganz gleich ob Färben, Blondieren, Tönen oder Strähnchen färben strapaziert das Haar und schädigt dessen natürliche Struktur. Häufiges Färben kann somit zum Haarbruch führen. Ebenso sind Dauerwellen eine große Strapaze für das Haar. Abhilfe schafft ein Gang zum Friseur, der Färbeprodukte besser auf das Haar abstimmen kann und die Haarschädigungen durch Schneiden beseitigen kann.

Haarspangen und Haargummis können ebenfalls für Haarbruch verantwortlich sein. Die Stelle an der das Haargummi oder die Spange sitzt, kann durch Bewegung aufrauhen. Dadurch wird das Haar an dieser Stelle dünner und bricht.

Häufiges Fönen, das Styling mit dem Lockenstab oder Glätter tut dem Haar ebenfalls auf Dauer nicht gut. Die Hitze trocknet das Haar aus und macht es anfällig für Spliss und Haarbruch.

Pflegetipps bei Haarbruch

Empfehlenswert sind regelmäßige Haarkuren mit Pflegemitteln die Ei-Lecithin enthalten, welches das Haar nährt und den ph-Wert der Kopfhaut reguliert. Lassen Sie das Haar schneiden und tragen Sie gegebenfalls eine kürzere Frisur, wenn ihr Haar zu Haarbruch neigt. Nutzen Sie nur selten Haargummis und wenn, dann achten Sie auf dicke Haargummis, die bestenfalls mit Stoff ummantelt sind.

Wenn Sie es nicht eilig haben, lassen Sie das Haar einfach an der Luft trocknen. Meist hat dies den Vorteil, dass das Haar danach fülliger wirkt als nach dem Fönen. Wenn es dann doch der Fön oder Lockenstab zum Einsatz kommt, sollten Sie Ihr Haar mit einem Hitzeschutzspray vorbehandeln.

Neben Pflegemitteln gegen trockenes und strapaziertes Haar können auch Tabletten zum Einnehmen eine positive Wirkung auf die Haare haben. So beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel mit Aminosäuren, B-Vitaminen und Calciumpantothenat. Empfohlen wird eine kurmäßige Anwendung von 3-6 Monaten. Fragen Sie vor einer Anwendung am besten Ihren Arzt oder Apotheker, um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen.

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