Im Durchschnitt verbringen die Menschen rund 120 Tage ihres Lebens mit der Pflege von Haaren und Kopfhaut. Der Standard sind Waschen, Kämmen und Schneiden. Tönen, Färben, Wellen und Stylen - das ist die Kür. Dabei wissen viele nicht, dass sie ein wahres Meisterwerk der Natur auf dem Kopf haben. Bei Haarpflegetipps erhalten Sie Informationen Rund um das Thema Haare und Kopfhaut, sowie Tipps für Ihre Haarpflege und Haarkosmetik.
Trockene Haare
Trockene Haare fühlen sich strohig an und sehen letztendlich auch so aus - sind ohne Glanz Spannkraft und Geschmeidigkeit. Laut Online-Umfragen leiden mehr als ein Drittel aller Frauen unter trockenem Haar. Sie empfinden ihre Haare als störrisch und das Stylen wird dadurch erschwert. Daneben wirken die Haare spröde und neigen zu Spliss und Haarbruch.
Wie entsteht trockenes Haar?
Trockenes Haar entsteht, wenn dem Haar der schützende Fettfilm fehlt, der normalerweise gesundes Haar umgibt. Die Ursachen sind vielfältig. Sie können z.B. durch eine Krankheit entstehen, so wird z.B. eine Unterfunktion der Schilddrüse dafür verantwortlich gemacht. Es können aber genauso gut Hormonschwankungen, Medikamenteneinnahme und nicht zuletzt auch das Styling mit Hitze Ursachen für trockenes Haar sein.
Was tun?
Trockenes Haar benötigt viele Bürstenstriche. Schon früher sagte man, dass 100 Bürstenstriche am Tag schönes Haar machen. Dabei wird das natürliche Haarfett bis in die Spitzen verteilt. Aber auch spezielle Spülungen und Packungen können dem Haar die nötige Feuchtigkeit zurückgeben. Man sollte möglichst auf extremes Styling mit Fön, Lockenstab und Haarglätter verzichten und wenn, dann diese nur in Verbindung eines Hitzschutzsprays verwenden. Trockenes Haar sollte man nicht täglich waschen, denn damit würde dem Haar noch mehr Fett und Feuchtigkeit entzogen. Für das Haare waschen verwendet man möglichst spezielle Haarshampoos für trockenes Haar und lässt dieses auch nicht all zu lange einziehen.
Die Ernährung kann ebenfalls einen Beitrag für gesundes Haar leisten. Vitamine und Mineralien wie Zink, Vitamin B, Kieselsäure und andere können helfen, das Haar gesund zu halten. Nicht zuletzt sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Mit viel Wasser trinken erreicht man nicht nur eine Regulierung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haare, sondern auch der Haut und entschlackt sanft seinen Körper von schädlichen Schlacken.
Alte Hausrezepte können ebenfalls bei trockenem Haar zur Anwendung kommen. So schwörte die Großmutter auf Olivenöl mit Zitrone.
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